Was ist eine COPD ?

Die Abkürzung COPD steht für eine chronische atemwegsverengende Lungenerkrankung. Im Englischen spricht man hier von chronic obstructive pulmonary disease. Im Volksmund spricht man hier der Einfachheit halber von Raucherhusten oder Bronchitis. Wir möchten zeigen woher diese Krankheit kommt und welche Therapien es hier gibt, denn wie aktuelle Studien belegen ist dies nicht nur eine Erkrankung der Lunge, sondern eine Systemerkrankung. Studien zeigen dass COPD auch andere Organe wie etwa Muskel oder Herz betreffen können.

Herkunft von COPD

Die chronische atemwegsverengende Lungenerkrankung ist laut Schätzungen mittlerweile eine Volkskrankheit und ist aktuell auf Platz 4 der häufigsten natürlichen Todesursachen. In Zahlen bedeutet das etwa weltweit 600 Millionen COPD-Patienten. In Deutschland sind das 15 % der über 40 Jährigen sowie 30 % bei Rentnern ab 70 Jahren. Auch wenn die Zahlen schockieren, COPD wird immer noch nicht wirklich wahrgenommen, da es oft mit Asthma gleichgesetzt wird. Dieser Fehler ist allerdings fatal, denn Asthma ist lediglich ein vorübergehender Anfall, während COPD chronisch – also dauerhaft ist.

Zwar kann man nicht 100 prozentig feststellen, welche Ursache der Grund für eine COPD Erkrankung ist, jedoch gilt mitunter das Rauchen (sowohl aktiv als auch Passiv) als größter Risikofaktor. 90 % der COPD Patient geben an zu rauchen oder früher geraucht zu haben. Blickt man über den Tellerrand der Raucher hinaus, sind auch Luftverschmutzung und Staub ein Problem, dass zu COPD führen kann. Frauen sind hierbei wesentlich gefährdeter als Männer, da eine weibliche Lunge empfindlicher auf externe Schadstoffe reagiert.

Woher weiß ich dass ich COPD habe?

Achtet man auf einige wenige Symptome erkennt man in der Regel sehr schnell ob man COPD hat und daher eine COPD Therapie in Betracht ziehen soll. Hierzu sollte man sich die AHA-Symptome merken:

  • Atemnot
  • Husten
  • Auswurf

Je nach COPD Schweregrad fallen einem COPD Patienten  manche Belastungen leichter oder schwerer. In den meisten Fällen wird eine Belastung allerdings mit Atemnot quittiert. Hier wird man oft die Frage hören, wie viele Treppenstufen man durchhält ohne pausieren zu müssen.

Chronisch kranke Patienten haben ebenfalls oft das Problem mit Husten. Dies tritt nach dem Erwachen meist am stärksten auf und sollte wenn man noch nicht sicher weiß ob man COPD hat, beobachtet und bei anhaltender Atemnot ggf. eine COPD Therapie gestartet werden.

Wirft man beim Abhusten ein sogenanntes Sputum, also einen zähflüssigen Schleim aus, deutet dies ebenfalls auf eine Lungenerkrankung hin. Ist dieser Schleim zusätzlich bräunlich und ist leicht abzuhusten kann man sich bereits überlegen ob man nicht lieber eine COPD Therapie starten möchte.

 

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